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	<title>Apprentice Workflow</title>
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		<title>Job-Focus, Teil 2 &#8211; Postproduction Supervisor</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.input]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Postproduktion eines Spielfilms ist eine enorm große Sache. Besonders wenn viele visuelle Effekte zusammen kommen, die häufig von unterschiedlichen Firmen angefertigt werden, steht und fällt das Projekt mit einem guten Postproduction Supervisor. Aber auch Fernsehfilme, egal ob dokumentarisch oder szenisch, haben ab einer gewissen Länge ein Maß an Komplexität, die einen Supervisor nötig machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Postproduktion eines Spielfilms ist eine enorm große Sache. Besonders wenn viele visuelle Effekte zusammen kommen, die häufig von unterschiedlichen Firmen angefertigt werden, steht und fällt das Projekt mit einem guten Postproduction Supervisor. Aber auch Fernsehfilme, egal ob dokumentarisch oder szenisch, haben ab einer gewissen Länge ein Maß an Komplexität, die einen Supervisor nötig machen. Eine konkrete Definition des Jobprofils ist schwer, sind Anforderungen und Aufgabenbereiche doch von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich. Die generellen Gemeinsamkeiten werde ich in diesem Job-Fokus einmal zusammenfassen.</p>
<p><span id="more-653"></span></p>
<h2>Was macht der Postproduction Supervisor?</h2>
<p>Konkret gesprochen ist er verantwortlich für alle Abläufe innerhalb der Postproduktion, angefangen vom Anfertigen der Rushes für den NLE-Schnitt bis hin zum Ausspielen der digitalen Masterbänder und eventueller Ausbelichtung auf Filmmaterial. Er ist Ansprechpartner für Producer, Kunden und externe Firmen gleicher Maßen und sollte zu jeder Zeit über den aktuellen Stand des Projektes bescheid wissen.</p>
<p>Der Supervisor dient dabei als Informationsschnittstelle zwischen den direkt am Film arbeitenden Personen (Editoren, Coloristen und vielen anderen), den extern arbeitenden Firmen, dem Sounddepartment (Soundeditoren, Re-Recording Mixer , Foley Artist und dem Rest) und der Produktion beziehungsweise dem Kunden. Auch wenn der Postproduction Supervisor per se keinen Einfluss in den kreativen Arbeitsprozess hat, so ist es jedoch seine Aufgabe dafür Sorge zu tragen, dass alle Termine und Deadlines eingehalten werden und jener der sich notfalls mit der Pistole in den Schnittraum stellt um die Kreativen an die Deadlines zu erinnern.</p>
<p>Ihre Arbeit beginnen sie, je nach Budget und Größe des Projekts, in der Regel bereits während des Shootings, wenn das erste Material das Postproduktionshaus erreicht, oft genug aber auch schon während der Preproduction, besonders wenn der Film viel CGI enthalten wird.  Je nach Aufgabengebiet verhandelt er in seinem finanziellen Rahmen und in Absprache mit dem Produzenten auch eigenständig mit diesen Firmen. Es ist üblich, das der Postproduction Supervisor derjenige ist, der morgens als erster an der Kaffeemaschine steht und am Ende das Licht löscht. Generell begleitet er das Projekt bis zur endgültigen Abgabe aller Materialen.</p>
<h2>Wie wird man Postproduction Supervisor?</h2>
<p>Einen typischen Karriereweg gibt es eigentlich, wie so oft, nicht. Die Notwendigkeit mit allen Abläufen in der Postproduktion zumindest grundlegend vertraut zu sein hat zur Folge, das viele bereits mehrjährige Erfahrung, zum Beispiel als Editor, gesammelt haben. Ein anderer Weg führt über ein Studium oder Ausbildung als Producer, es ersetzt aber nicht die praktische Erfahrung insbesondere bei produktionstechnischen Abläufen. Da der Postproduction Supervisor direkt mit jenen Leuten zusammen arbeitet, die massiven Einfluss auf die Qualität des fertigen Films haben, sind früher gemachte Erfahrungen aus erster Hand praktisch unerlässlich.</p>
<p>Dieser Beruf ist kein Portal in die Filmwelt und nichts für Berufsanfänger. Fachwissen über die Abläufe in der Postproduktion sowie ein gutes Kontaktenetzwerk zu Freelancern und Vertriebs- und Herstellerfirmen sind für die tägliche Arbeit unerlässlich. Wie oft ich beispielsweise während den ersten Workflow-Tests für die Eos 5D Mark II mit Canon Deutschland telefoniert habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Auch die notwendigen Organisationsfähigkeiten, die Fähigkeit ein Team zu motivieren und zusammenzuhalten und die Fähigkeit, das Eingehen von Kompromissen angenehm zu gestalten sind nötig. Immerhin arbeitet man mit Computern. Und das nicht jeden Tag alles läuft wie es sollte ist da vorprogrammiert.</p>
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		<title>Now pitching&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 10:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.feature]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Flug zum Mars. Mal wieder deklariert als &#8220;der Menschheit größter Traum&#8221; (vergleiche: Mondlandung). Die 102-Tage dauernde Vormission haben wir bereits mit der Kamera begleitet. Das Auswahlverfahren im Vorfeld ebenso. Die daraus entstandene zweiteilige Dokumentation wird am 6. Juni auf dem ZDF ihre Erstausstrahlung haben. Und im Augenblick pitchen wir gerade die 520 Tage dauernde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug zum Mars. Mal wieder deklariert als &#8220;der Menschheit größter Traum&#8221; (vergleiche: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mondlandung" target="_blank">Mondlandung</a>). Die 102-Tage dauernde Vormission haben wir bereits mit der Kamera begleitet. Das Auswahlverfahren im Vorfeld ebenso. Die daraus entstandene zweiteilige Dokumentation wird am 6. Juni auf dem ZDF ihre Erstausstrahlung haben. Und im Augenblick pitchen wir gerade die 520 Tage dauernde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mars-500" target="_blank">Hauptmisson</a> für eine internationale Produktion. International? Das bedeutet Full-HD. Und zwar kompromisslos. Wenn ich schon dachte, dass ein Schulhalbjahr auf einem Segelschiff eine Herausforderung beim Dreh auf Sonys SxS-Karten werden würde, immerhin produzierten wir vor Ort 4,2 Terabyte Rohmaterial allein auf den Karten,da dachte ich wohl nicht im Traum daran, jemanden mit zwei Sony EX1 für 520 Tage wegzusperren. Dennoch wird das vielleicht schon bald Realität. Wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben.</p>
<p>Den dazugehörigen Teaser gibt es hier zum reinschauen.</p>
<p>[<a href="http://www.apprentice-workflow.de/quicktimes/m500_teaser.mov">Mars500 Teaser abspielen</a>] 6&#8242;04&#8221;</p>
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		<title>Staub und Asche</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.daily]]></category>

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		<description><![CDATA[Verdammt enger Zeitplan. Viel Schweiß. Viele Tränen. Und doch gibt es ab und an Dinge, die mich erheitern. Wie zum Beispiel dieser Screenshot einer Sendungsverfolgung von UPS, dessen Auslieferug wir hier für die Postproduktion sehnlich erwarten.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Verdammt enger Zeitplan. Viel Schweiß. Viele Tränen. Und doch gibt es ab und an Dinge, die mich erheitern. Wie zum Beispiel dieser Screenshot einer Sendungsverfolgung von UPS, dessen Auslieferug wir hier für die Postproduktion sehnlich erwarten.</p>
<p><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/ups_sendungsverfolgung.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-651" title="UPS Sendungsverfolgung" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/ups_sendungsverfolgung-300x190.png" alt="UPS Sendungsverfolgung" width="300" height="190" /></a></p>
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		<title>Job-Focus, Teil 1 &#8211; Digital Imaging Technician</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tante Goo hat mir jüngst verraten, das viele Leser dieses Blogs sich für die Ausbildung zum Digital Imaging Technician interessieren und Apprentice Workflow auf der Suche nach weiteren Informationen besuchen kommen. Diesem Interesse möchte ich in einer neuen Blog-Reihe, dem Job-Focus, Rechnung tragen. In den folgenden Episoden werde ich einige Berufsfelder der Medienbranche näher beleuchtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.google.com" target="_blank">Tante Goo</a> hat mir jüngst verraten, das viele Leser dieses Blogs sich für die Ausbildung zum Digital Imaging Technician interessieren und Apprentice Workflow auf der Suche nach weiteren Informationen besuchen kommen. Diesem Interesse möchte ich in einer neuen Blog-Reihe, dem Job-Focus, Rechnung tragen. In den folgenden Episoden werde ich einige Berufsfelder der Medienbranche näher beleuchtet und auch Tipps für den beruflichen Werdegang geben.</p>
<p><span id="more-632"></span>Beginnen wir die Reihe mit dem Digital Imaging Technician, auch Digital Imaging Technical oder DIT. Ein Beruf, der erst mit Aufkommen vieler digitalen, bandlosen Formate an Bedeutung gewonnen hat und den ich selbst ausübe. Der <a href="http://www.bvkamera.org" target="_blank">Bundesverband Kamera</a> hat vor nicht all zu langer Zeit ein <a href="http://www.bvkamera.org/bvkamera/bb_dit.php" target="_blank">Berufsbild des DIT</a> verfasst, das ich gemeinhin für Deutschland als sehr gut definiert halte.</p>
<h2>Was macht der DIT?</h2>
<p>Angelehnt an die Definition des BVK ist es vornehmlich die Aufgabe des Digital Imaging Technician, alle in die Produktion involvierten Departments im Umgang mit bandlosen Formaten zu beraten und zu begleiten. Der DIT entwickelt (und kennt) Workflows für den Umgang mit Kameramaterial der unterschiedlichen Hersteller, weiß quer zu denken um auf die individuellen Bedürfnisse jeder Produktion einzugehen, hat solide Kenntnisse und die nötige Sorgsamkeit bei der Handhabung von höchst sensitiven Datenträgern und, im besten Fall, kein Privatleben, denn bei größeren Produktionen ist der anfallende Arbeitsaufwand vor allem während der Drehphase enorm.</p>
<p>Meiner Meinung nach sollte ein DIT in der Preproduction, möglichst zur gleichen Zeit wie das gesamte Kameradepartment in die Produktion eingebunden werden. Dies sage ich nicht nur um selbst länger gebucht zu werden, tatsächlich erspart das gemeinsame Erarbeiten eines Workflows im Vorfeld später eine Menge Tränen. Testaufnahmen, Pipeline-Durchläufe und eine ständige Qualitätskontrolle sollten bei größeren Produktionen mit eingeplant werden um den qualitativen Standart beibehalten zu können und um das volle Potential einer bandlosen Produktion entfalten zu können.</p>
<p>Im Drehzeitraum der Produktion ist der DIT, je nach Anforderungen, mindestens dafür verantwortlich, dass das gedrehte Material aus der Kamera kommt und den Weg in die Postproduktion findet. Auch Problemlösung am Set gehört zu seinem Aufgabenbereich. Da keine Negativversicherung bei Datenverlust auf Grund von Fahrlässigkeit einspringen wird, lastet ein gewisser Druck auf dem DIT, der die alleinige Verantwortung für einen sicheren Umgang mit den Daten trägt. Die Anforderungen wachsen weiter, je komplexer und heterogener die Postproduktion aufgebaut ist. In manchen Fällen übernimmt der DIT auch die Aufgabe des Assistent Editors, was das Anfertigen von Tagesmustern angeht. Eine Qualitätskontrolle des gedrehten Materials ist jedoch in der Regel immer in den Händen des DIT, der damit natürlich auch in der Lage sein muss, das Material zu beurteilen.</p>
<p>In letzter Zeit kommen immer mehr Hersteller dem Wachstum der bandlosen Produktionswelt auf die Schliche und präsentieren Quartalsweise neue Hard- und Software, welche die Arbeit eines DIT erleichtern. Von Messebesuch zu Messebesuch freue ich mich über neue Geräte, deren Existenz ich ein halbes Jahr zuvor noch herbei gefleht habe. Dennoch sitze ich immer wieder an der Werkbank um aus bestehenden Einzelkomponenten mir eine Systemlösung im Eigenbau herzustellen, denn von dem berühmten All-In-One-Gerät ist das, was es am Markt derzeit gibt, noch weit entfernt.</p>
<h2>Wie wird man DIT?</h2>
<p>Gleich vorweg: Es gibt <span style="text-decoration: underline;">keine</span> anerkannte Ausbildung zum Digital Imaging Technician. Mir ist schon zu Ohren gekommen, das man hier und dort darum bemüht ist eine einheitliche Qualifikation zu etablieren, aber von einem Ergebnis kann noch nicht die Rede sein. Ein DIT braucht zunächst einmal ein ausrechendes Maß an Erfahrung um seiner beratenden Rolle in der Produktion gerecht werden zu können. Auch fundiertes Grundwissen im IT-Bereich ist unumgänglich, denn wenn die Drehminute Kosten im fünfstelligen Bereich verursacht ist ein Datenverlust wegen mangelnder Sorgfältigkeit der Kopfschuss für den Techniker.</p>
<p>Die meiste Erfahrung habe ich während meiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild &amp; Ton gemacht, wenngleich der Ausbildungsbetrieb mir in meinem Fall natürlich auch ermöglichte meine Kenntnisse besonders in diesem Bereich zu vertiefen. Grundsätzlich kann ich sagen, das ein ausgebildeter Mediengestalter alleine noch keine Qualifikation ist, ein gewisses Interesse an den Arbeitsabläufen während der Ausbildung gehört mit dazu. Sicher ist es auch möglich, sich das notwendige Wissen als Runner, Kameraassistent oder auch Assistent Editor anzueignen. Erfahrung ist in jedem Fall das höchste Gut des DIT.</p>
<h2>Was bringt die Zukunft?</h2>
<p>Niemand mag bezweifeln, dass die Entwicklung im Bereich der bandlosen Formate rasant ist und inzwischen, mag es das Magnetband vielleicht auch nicht vollständig verdrängt haben, auf jeden Fall seinen festen Platz im Produktionsalltag gefunden haben. Der Beruf des Digital Imaging Technician trägt dieser neuen Entwicklung Rechnung und gerade weil sich dieses Berufsbild erst seit kurzem etabliert hat, ist der Bedarf an fähigen DITs nicht gedeckt. Es wird jedoch noch einige Zeit vergehen bis die Anerkennung für deren Arbeit soweit gewachsen, dass man den Posten des DIT in der Kalkulation regelmäßig berücksichtigt, denn <em>im Grunde</em> vereinigt der Beruf nur Teilaufgaben aus verschiedenen Bereichen.</p>
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		<title>EOS 5D sagt &#8220;Guten Tag PAL&#8221;</title>
		<link>http://www.apprentice-workflow.de/2010/eos-5d-sagt-guten-tag-pal/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Hatte Canon sein Firmwareupdate mit der Version 2.0.3 kurz nach Veröffentlichung wieder zurück genommen, da unter gewissen Einstellungen kein Ton mehr aufgezeichnet wurde, so brachte die Version 2.0.4 am 19. März endlich die End Erlösung, auf die viele Filmschaffende bereits gewartet hatten. Mit Aufspielen der neuen Firmware zeichnet die Kamera nun auch 1080p25 Filme mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte Canon sein Firmwareupdate mit der Version 2.0.3 kurz nach Veröffentlichung wieder zurück genommen, da unter gewissen Einstellungen kein Ton mehr aufgezeichnet wurde, so brachte die Version 2.0.4 am 19. März endlich die <span style="text-decoration: line-through;">End</span> Erlösung, auf die viele Filmschaffende bereits gewartet hatten. Mit Aufspielen der neuen Firmware zeichnet die Kamera nun auch 1080p25 Filme mit ihrem Vollformat-CMOS auf. Das<a href="http://www.apprentice-workflow.de/2009/canon-5d-mark-ii-workflow/" target="_self"> lästig lange Normwandeln</a> entfällt damit, der Workflow erfährt dadurch einen eminenten Geschwindigkeitsschub.</p>
<p>Da wir derzeit mit dem Gedanken spielen, auch in Zukunft Projekte mit der 5D Mark II zu realisieren, blieb ein erneuter Durchlauf des Workflows nicht aus. Eine genauere Betrachtung mit den Ergebnissen werde ich noch veröffentlichen, das Testmaterial bekommt ihr jedoch jetzt schon auf&#8217;s Auge gedrückt.</p>
<p>[ <a href="http://www.apprentice-workflow.de/quicktimes/eos_5d_workflow_pal.mov">Film ansehen</a>] <em>h.264</em></p>
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		<title>Nach hartem Produktionsalltag</title>
		<link>http://www.apprentice-workflow.de/2010/nach-hartem-produktionsalltag/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.daily]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Oktober 2009 laufen die Dreharbeiten zur Doku-Serie &#8220;Klassenzimmer unter Segeln&#8220;. Seit Oktober befindet sich 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche ein Drehteam an Bord der Thor Heyerdahl. Gedreht wird auf der Sony EX3. Die Entscheidung fiel auf Grund der kompakten Bauweise, dem einfachen Handling und dem ausbleiben einer Bandlogistik. Die SxS-Speicherkarten werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober 2009 laufen die Dreharbeiten zur Doku-Serie &#8220;<a href="http://www.kus-projekt.de/" target="_blank">Klassenzimmer unter Segeln</a>&#8220;. Seit Oktober befindet sich 24 Stunden am Tag sieben Tage die Woche ein Drehteam an Bord der Thor Heyerdahl. Gedreht wird auf der Sony EX3. Die Entscheidung fiel auf Grund der kompakten Bauweise, dem einfachen Handling und dem ausbleiben einer Bandlogistik. Die SxS-Speicherkarten werden auf einem <a href="http://www.apprentice-workflow.de/2009/wie-die-daten-das-segeln-lernen-teil-1/" target="_self">eigenes für das Projekt entworfenen</a> Massenspeicher gesichert und gelangen regelmäßig über Häfen, die das Schiff anläuft, nach Deutschland zum Schnitt.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit wird auch Equipment getauscht, welches den harten Produktionsalltag an Bord nicht immer unbeschadet übersteht. Besonders die EX3 ist häufig Opfer rüder Angriffe auf ihre Befindlichkeit. Die folgenden drei Bilder zeigen Kamera Nummer 3, die jetzt kürzlich beschädigt von den Bermudas zurück kam.</p>
<p><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-615" title="kus_ex01" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex01-300x155.jpg" alt="kus_ex01" width="300" height="155" /></a></p>
<p><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex01.jpg"></a><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-616" title="kus_ex02" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex02-300x165.jpg" alt="kus_ex02" width="300" height="165" /></a></p>
<p><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex02.jpg"></a><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex03.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-617" title="kus_ex03" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/kus_ex03-289x300.jpg" alt="kus_ex03" width="289" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Titelbild Februar 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.daily]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein wenig her, dass wir das Titelbild geändert haben. Da Apprentice Workflow ein Blog von und über Menschen ist, die das filmische Handwerk erlernen ist es wohl kaum verwunderlich, das Umstände wie eine Klausurenphase oder eine Prüfung regelmäßige Beiträge nahezu unmöglich machen. Man will ja schließlich auch fertig werden.
Und fertig werden wir. Zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein wenig her, dass wir das Titelbild geändert haben. Da Apprentice Workflow ein Blog von und über Menschen ist, die das filmische Handwerk <em>erlernen</em> ist es wohl kaum verwunderlich, das Umstände wie eine Klausurenphase oder eine Prüfung regelmäßige Beiträge nahezu unmöglich machen. Man will ja schließlich auch fertig werden.</p>
<p>Und fertig werden wir. Zumindest ich bin es geworden. Ich habe meine Abschlussprüfung als Mediengestalter Bild &amp; Ton hinter mich gebracht. Und ich muss ehrlich zugeben, dass mich die begleitenden Umstände dieser Prüfung sehr überrascht haben.</p>
<p>An einigen Stellen glänzte sie nämlich durch perfekte Ungenauigkeit. Das fing schon bei der Themenvorgabe zu unserem Abschlussfilm an. Es wurde uns freigestellt, ob wir eine szenische oder dokumentarische Produktion abliefern, ferner ob wir einen Film oder einen Audiobeitrag produzieren. Und auch wenn meine (ehemaligen) Lehrer das nicht einsehen möchten, das Thema &#8220;<em>Das Ehrenamt</em>&#8221; treibt die Prüflinge doch sehr in Richtung eines dokumentarischen Prüfstücks.</p>
<p>In anderen Bereichen der Prüfung zeigte sich auch, dass man den Ablauf im Vorfeld nicht hinreichend genug durchdacht hatte. Da wäre zum einen die Vorgabe zur Codierung des Quicktimes zu nennen, welche zwar als <em>&#8220;völlig neu&#8221;</em> und <em>&#8220;erstmals in Deutschland&#8221; </em>gepriesen wurde, aber zeigte, dass man sich nicht eingehend mit der Materie beschäftigt hatte. Da wurden square- und non-square-Auflösungen durcheinander geworfen, es wurde keine Datenrate festgelegt und das der Ton mit 48kHz Samplerate und 16Bit Quantisierung gespeichert werden sollte ist zwar schön und gut, aber ob man ihn komprimiert haben wollte oder nicht, darüber schwiegen sich die Prüfungsvorgaben aus. Zur Sicherheit wollte man außerdem ein DV-Band haben, dass dem Sendeband nach ARD/ZDF-Pflichtenheft entsprach und spätestens da scheiterte es an der technischen Möglichkeit, <em>überhaupt</em> der Prüfungsordnung zu entsprechen.</p>
<p>Wie dem auch sei. Jetzt habe ich meinen Abschluss in der Tasche und mein Ausbildungsbetrieb hat mich als Postproduction Supervisor übernommen. Ich mache also nicht weniger und nicht mehr, als die Jahre zuvor auch. Nur mit einem anderen Status.</p>
<p>Auf dem Titelbild zu sehen sind übrigens neben meiner ruhmreichen, linken Hand eine Protagonistin meines Abschlussfilms und unsere Oma, die Ikegami HL-V73, die aller erste SD-Kamera des Betriebs, die in meinen Augen noch immer den schönsten Look hat.</p>
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		<title>DHL verpackt nach</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 12:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[apw.daily]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Mitschreiben: Weihnachten ist am 24. Dezember. Dieses Jahr. Nächstes Jahr. Jedes Jahr. Selbst ein Sechsjähriger weiß, dass Weihnachten ziemlich regelmäßig auf den 24. Dezember fällt. Und was der Sechsjährige auch weiß ist: an Weihnachten gibt es Geschenke. Auch von der Oma aus dem Ausland. Was dem Sechsjährigen aber noch nicht bekannt sein dürfte, ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Mitschreiben: Weihnachten ist am 24. Dezember. Dieses Jahr. Nächstes Jahr. Jedes Jahr. Selbst ein Sechsjähriger weiß, dass Weihnachten ziemlich regelmäßig auf den 24. Dezember fällt. Und was der Sechsjährige auch weiß ist: an Weihnachten gibt es Geschenke. Auch von der Oma aus dem Ausland. Was dem Sechsjährigen aber noch nicht bekannt sein dürfte, ist der Weg sein, den das Geschenk von Oma zurück legt, damit es an Weihnachten auch unter dem Baum landen kann. Weltweit operierende Logistikunternehmen transportieren gerade zur Weihnachtszeit eine unglaubliche Menge an Päckchen und Paketen. GLS. UPS. FedEx. Transgroup. Und&#8230; tja, auch die DHL.</p>
<p>Man sollte annehmen, dass auch der DHL beide Weihnachtsphänomene bekannt sind. Das die Menschen viele Päckchen verschicken. Und das Weihnachten am 24. Dezember ist. Ferner sollte man annehmen, dass ein Konzern wie die Deutsche Post seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Postgeschichte_1919-1945" target="_blank">ihrer Gründung 1919</a> ein ausreichendes Maß an Erfahrung gesammelt hat um die erhöhte Auftragslage in der Vorweihnachtszeit zu bewältigen. Denn auch 1919 war Wahrnachten bereits, der aufmerksame Leser vermutet es schon, am 24. Dezember.</p>
<p><span id="more-584"></span><img class="size-medium wp-image-588 alignright" title="dhl_nachverpackt" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/dhl_nachverpackt-224x300.jpg" alt="dhl_nachverpackt" width="179" height="240" />Und nun die nackte Wahrheit. Wir bekommen in der Firma regelmäßig Päckchen von der DHL. Beinahe täglich. Das hängt damit zusammen, dass Unternehmen wie Amazon, Viking Direkt und Conrad ihre Pakete über die DHL versenden. Das funktioniert auch immer sehr zuverlässig. Der Fahrer weiß, wo er zu klingeln hat, wer in der Firma arbeitet und in welchem Stockwerk er die Sendungen abzugeben hat. Die Vorweihnachtszeit scheint dabei jedoch – bedingt durch den Stress? – die große Ausnahme zu sein.</p>
<p>Gestern kam ein Paket von Conrad an, das ich am 17. Dezember bestellt hatte. Man sah deutlich, dass es drei Wochen hartes Weihnachtsgeschäft miterlebt hatte. Nicht im Bild: der 24-Stunden-Eilservice Aufkleber. Der ist vermutlich schon in der ersten Woche abgefallen. Schlimm ist das nicht. Theoretisch bräuchte er nicht länger als 24 Stunden zu halten. Der Logik nach.</p>
<p>Bei einer Gesellschaft wie der DHL mit ihren 310.000 Mitarbeitern und 220 besetzen Ländern geziemt es sich übrigens, solche Pakete nachzuverpacken. Speziell dafür angefertigte Kleberollen sollen diesen uneigennützigen <em>Service</em> unterstreichen. Es sieht dennoch gewollt aus.</p>
<p>Vielleicht sollten sich ein paar Mitarbeitet einmal daran zurück erinnern, wie es damals war. An Weihnachten. Im Alter von sechs Jahren. Und wann! Nämlich am 24. Dezember. Apropos besetze Länder. Vielleicht erklärt das meine seltsame Assoziation bei diesem Webseiten-Header.</p>
<p><a href="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/dhl_hitler.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-589" title="dhl_hitler" src="http://www.apprentice-workflow.de/wp-content/dhl_hitler-300x123.png" alt="dhl_hitler" width="300" height="123" /></a></p>
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